Laut einem Bericht des Guardian nehmen Betrüger zunehmend Sportler mit ausgeklügelten Social-Engineering-Angriffen ins Visier. Der Guardian zitiert einen aktuellen Bericht von Ernst & Young, aus dem hervorgeht, dass Sportler und Teams in den letzten zwanzig Jahren fast eine Milliarde Dollar durch Betrug verloren haben, wobei mehr als 40 Prozent dieser Verluste in den letzten sechs Jahren zu verzeichnen waren.
„Viele Spieler verdienen mindestens genauso viel wie Führungskräfte in herkömmlichen Branchen“, so der „Guardian“. „Große Unternehmen verfügen jedoch in der Regel über eigene Abteilungen für digitale Sicherheit und umfassende Cybersicherheitsprotokolle. Bei Sportlern ist das anders: Aufgrund des öffentlichen Charakters ihres Berufs liegt der Fokus dort auf physischem Schutz – also auf Leibwächtern. Doch Spieler sind oft jung und unerfahren, langweilen sich oder sind abgelenkt während Reisen und in ihrer Freizeit und kleben förmlich an ihren Handys. Auf dem kleinen Bildschirm kann es schwieriger sein, Phishing-Betrugsversuche zu erkennen als auf einem Laptop oder in einer Büroumgebung.“
KI-gestütztes Spear-Phishing und Deepfakes verstärken diese Angriffe, die sich gegen Sportler aller Leistungsklassen richten. Angreifer können öffentlich zugängliche Informationen nutzen, um hochgradig personalisierte Angriffe gegen Profi- und Hochschulsportler sowie deren Familien, Freunde und Bekannte zu starten.
„Medienaufmerksamkeit, leicht zugängliche biografische Informationen und schwache Datenschutzbestimmungen in den USA führen dazu, dass jeder schnell eine Vielzahl persönlicher Details über fast jeden amerikanischen College- oder Profisportler finden kann: Fotos, Geburtsdatum und -ort, Größe, Gewicht, Schul- und Hochschulausbildung, Hobbys, Einkommen und familiärer Hintergrund“, so der Guardian. „Sogar Telefonnummern, Privat- und E-Mail-Adressen sowie Sozialversicherungsnummern, die oft aus massiven Datenlecks stammen.“
Moderne Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein können Mitarbeitern helfen, Social-Engineering-Angriffe sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld abzuwehren. KnowBe4 versetzt Mitarbeiter in die Lage, jeden Tag klügere Sicherheitsentscheidungen zu treffen. Über 65.000 Organisationen weltweit vertrauen auf die KnowBe4-Plattform, um ihre Sicherheitskultur zu stärken und das durch menschliches Versagen bedingte Risiko zu verringern.
Der Guardian berichtet darüber: https://www.theguardian.com/sport/2026/may/15/sports-athletes-scams-cybercrimes